Die Grillen und Zikaden veranstalten eine sommerliches Konzert, die Temperaturen befinden sich weit über 30°C und die Wasserziegen komplettieren den ganzen Eindruck, man sei in Afrika.
Also Leute gewöhnt euch schon mal dran.

Sie sind gelandet!
Der, leider sehr kleine Schwarm, ist heute bei uns eingetroffen. Die Tiere wirken ein wenig so, als ob es eine harter Flug gewesen wäre.

Seit dem ich diese Herde beobachte, waren es immer erheblich mehr Ziegen, welche im Frühjahr aus Nordafrika gekommen sind. Befürchtet wird, dass im Süden Deutschlands große Teile der Schwärme von der Spezi-Connection abgeschossen wurden um den Weißwurstbestand auf einem sicheren Level zu halten.

Noch sind die Wiesen leer, aber wenn auch manche behaupten es wären Sandwolken, so kann man dies leicht widerlegen. Einfach mal eine Motorhaube ablecken und wenn es süß schmeckt ist es, wie im April üblich, Blütenstaub. Als ob Sand die Alpen überqueren könnte.
Was allerdings zu sehen ist , sind die Zugziegenschwärme, welche sich eigentlich erst Anfang Mai auf den Weg machen. Durch Klimawandel und damit verbundenen Wasser- und Futtermangel haben sie sich schon auf den Weg in den Norden gemacht. Bin gespannt, wann sie bei uns eintreffen.

Die ersten Schwärme an Zugziegen sind eingetroffen. Man erkennt, dass der Flug über die Alpen, kräftezehrend war. Aber jetzt laben sie sich am frischen Wiesengrün und warten, wie man gut sehen kann, auf weitere Schwärme.

Schön, dass sie sich in ihren örtlichen Habitaten so wohlfühlen.
Wildziegen gehören zu den alten Ziegenrassen:

Diese sind sehr wehrhaft und verteidigen ihre Herde auch erfolgreich gegen Raubtiere wie z.B. dem Wolf!
Der Zugziegenschwarm gilt zur Zeit offiziell als verschollen. Letzte dokumentierte Sichtung war auf Korsika. Seither kein Kontakt. Gestern ist ein junger Zugziegenbock, völlig erschöpft, gefunden worden. Das Tier weißt auch leichte Narben auf, welche auf Streifschüsse schließen lassen. Ob es zu unserem Schwarm gehört ist noch nicht klar, da sich junge Ziegenböcke im Frühjahr oft fremden Schwärmen anschließen. Zum Einen ist es im Schwarm oft sicherer, zum Andern wird der Genpool dadurch erweitert.
Wir hoffen immer noch darauf, dass unser Tiere nicht im Süden des Landes den Weißwurstpiraten in die Hände gefallen sind.